Berlin-Vegan: Termine
 

Aktionstag zum Prozessbeginn der österr. Tierrechtsverfahren

Berliner Tierrechts/Veganismus Termine

Wir achten darauf, dass sich die Veranstalter klar zu Tierrechten positionieren und dem Veganismus positiv eingestellt sind. Nichtsdestotrotz möchten wir darauf hinweisen, dass wir für Veranstaltungen, welche nicht von uns persönlich organisiert werden keine Verantwortung übernehmen.

 

[BerTA] Demo für die Freilassung der inhaftierten Tierrechtlerinnen in Holland

Demonstration
Termin
02.12.2009
14:00 bis 02.12.2009

Ort
Klosterstraße 50, 10179

Beschreibung

Aus der Ankündigung:

Die Berliner Tierrechts Aktion veranstaltet am Mittwoch, 02.12.09 von 14:00 bis 17:00 Uhr eine Kundgebung vor der Niederländischen Botschaft in Berlin (Klosterstraße 50, 10179) im Rahmen des internationalen Aktionstages zur Freilassung der inhaftierten Tierrechtlerinnen in Holland. Kommt vorbei und unterstützt unseren Protest, denn umso mehr wir sind umso mehr Druck können wir damit auf die holländischen Behörden ausüben!

Zu den Hintergründen:

Seit dem 29.10.2009 sitzt die deutsche Aktivistin Rieke S. in Breda/Niederlande in Untersuchungshaft, da sie unter dem Verdacht steht, Nerze aus einer Nerzfarm in Gelderse/Barchem befreit zu haben. Am 17.11. wurde eine weitere, holländische Aktivistin in U-Haft genommen. Im Zuge der Nerzbefreiung, die beiden vorgeworfen wird, wurden nach Medienberichten 5000 Nerze freigelassen und etliche Käfige zerstört.

Leider konnten die Nerze nicht fliehen, da vor dem Entfernen der Zäune die Aktion laut Medienberichten von der Polizei unterbrochen wurde.

Die Verhaftung der deutschen Aktivistin soll noch während der vorgeworfenen Befreiungsaktion durchgeführt worden sein und ist angeblich Resultat einer seit zwei Jahren andauernden Überwachung der holländischen Tierrechtsbewegung durch eine Sonderkommission der dortigen Polizei.

Insgesamt wurden drei Wohnungen durchsucht. Die Untersuchungshaft wurde in beiden Fällen bereits mehrfach verlängert, so dass davon auszugehen ist, dass mit einer baldigen Enthaftung nicht zu rechnen ist.

Den gefangenen Aktivistinnen wird bisher jeglicher Kontakt zur Aussenwelt verboten. Der Besuch von Freunden und Familie wird bisher verwehrt, die Zustellung von Post wochenlang behindert. Dies verstößt gegen EU-Richtlinien: Dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zufolge darf Untersuchungshaft in einem EU Land nur zur Sicherung eines Strafverfahrens angeordnet werden, sie darf keinen Strafcharakter an sich haben, da es noch kein Verfahren gegeben hat. Kontakt zur Familie muss gewährt werden, die Menge an Post darf nicht limititert oder ganz gestrichen werden.

Die tierbefreier e.V. und weitere Tierrechtsgruppen rufen deshalb zu einem internationalen Aktionstag am 2. Dezember auf, um die sofortige Freilassung der beiden Aktivistinnen zu fordern oder als Mindestes deren Isolation zu beenden. Den Aktivistinnen müssen regelmäßige Besuche gewährt werden, die normale Postzustellung darf nicht unterbunden werden.

 


Infolink


 

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Legende

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