Berlin-Vegan.de
vegane Schwangerschaft
Teil 1: Eine tolle, aufregende und anstrengende Zeit
Die ersten drei Monate sind vorbei und so langsam begreift man in welcher wundervollen Situation man sich befindet.
Unser Wunschkind machte sich in den ersten zwölf Wochen mit jeder menge Übelkeit bemerkbar. Dagegen hilft aber leckeres Sorbet.
Außerdem war ich müde, so richtig müde. Dagegen hilft auch nur schlafen. Ich bin der Meinung, dass man das dann auch machen sollte. Falls man beruflich oder aus sonstigen Gründen keine Zeit hat, sollte man sich auf jeden Fall die Zeit nehmen.
Auch wenn man das Gefühl hat Arbeitskollegen im Stich zu lassen, geht die Gesundheit vor. Jeder Arzt schreibt einen ohne Probleme krank.
Falls es Probleme gibt:
Mutterschutzstelle Tel: 030902545009
Mit der Bekanntgabe der freudigen Nachricht kamen auch kritische Stimmen auf uns zu.
Verwandte und Freunde machen sich Sorgen ob die vegane Ernährung gesund ist für das heranwachsende Menschenkind.
Obwohl ich mich als Tierrechtlerin bezeichnen würde und auch der werdende Papa und die Oma vegan sind, machte ich mir schon Gedanken ob ich alles richtig mache, schließlich hab ich jetzt die Verantwortung für zwei.
Unterstützung bekam ich bei www.vegankids.de
Dort gibt es eine Gruppe in der viele vegane Familien sind, die einem mit vielen Ratschlägen zur Seite stehen. Außerdem gibt es auf der Seite tolle Buch- und Ernährungstipps.
Buchtipps:
- "in liebe wachsen" Dr. gonzales
- "mein kind will nicht essen" von Hannah lotroph
- "das stillbuch"
- "dein baby zeigt dir den weg" magda gerber
- "Schau mal... ich wachse" von Prof. Stuart Campell.
Für mich hab ich festgestellt, dass es das beste ist a) auf sich selbst zu hören; dass heißt, das zu essen worauf man Lust hat und auch so oft wie der Körper will und b) hier und da neue Kombinationen zu wählen (z.B. den Burger nicht mit Pommes sondern mit Salat zu kombinieren).
In der elften Woche hab ich mal ein Blutbild machen lassen. Ich bin eigentlich kein Fan von so was, aber es beruhigt Angehörige sehr, wenn man sagen kann, dass auch der Arzt bestätigt das alles ok ist. Ich habe zusätzlich Folsäure und Veg1 genommen, wobei man aber sagen muss, das Nahrungsergänzungsmittel auch nicht vegane Schwangere nehmen.
Eine sehr gute Seite zum Thema vegane Ernährung ist: www.vegetarismus.ch
unter Fakten-Ernährungen sind viele Fakten die einen noch mal stärken.
Wichtig ist auch sich frühzeitig eine Hebamme zu suchen, die mit der veganen Lebensweise kein Problem hat. Ich habe eine vegetarisch lebende Hebamme die offen ist für mein veganes Leben. Manchmal muss man sich aber mit mehreren Hebammen treffen um die richtige zu finden.
Viele Hebammen kennen sich und können vielleicht einen Tipp geben.
Meine Hebamme ist:
Petra Walczyk http://home.hebammen.de/engelbecken/kontakt.html
Durch eine vegane Familie bin ich auf das Thema „Windelfrei“ gestoßen. Bei dieser Methode benutz man keine Windeln oder ähnliches sondern achtet auf die Zeichen des Kindes. Das vermeidet viele Kosten und viel Müll.
Ich bin schon sehr gespannt wie es klappen wird und werde dann berichten.
http://www.topffit.de/
Gern würde ich vegane Familien oder werdende Familien kennenlernen. Informationsaustausch und gemeinsame vegane Kindergeburtstage machen bestimmt spaß.
berlin(at)berlin-vegan.de (Betreff vegane Schwangerschaft)
