Berlin-Vegan: Das tägliche brutale Zirkusgeschäft

Das tägliche brutale Zirkusgeschäft

Beim täglichen Zirkusgeschäft wird, genauso wie bei allen anderen Tierausbeutungsbereichen, nicht im geringsten an die Tiere gedacht, die dort ihr Leben lang auf engstem Raum eingesperrt - obwohl keine Verbrecher - und obendrein noch zur Zwangsarbeit genötigt werden. Diese Nötigung nennt man neudeutsch Dressur, verziert den ganzen Irrsinn und die Qual bei den mitunter sehr schmerzhaften Kunststückchen mit jede Menge fröhlicher Musik sowie albernem Schmuck auf den Tieren, die sich sicherlich nichts sehnlicher wünschen, als endlich ihre Ruhe zu haben vor solchen Unmenschen.

Erwachsene Menschen sollten eigentlich in der Lage sein, diesen Betrug zu erkennen. Aber statt dessen bedient man sich der Kinder, die die Tiere abgöttisch lieben, aber das falsche Spiel noch nicht zu durchschauen vermögen. Ein weiterer Vorteil ist, dass dann meist noch Erwachsene mit in den Zirkus kommen müssen, die dann auch gleich doppelt abkassiert werden.

Und was macht die Presse? Sie machen leider auch noch mit und halten diese tierfeindlichen Schaustellergewerbe am Leben, indem sie ihnen zu vielen Besuchern verhelfen statt das Treiben in den Zirkussen kritisch zu hinterfragen. Besonders angesichts der Tatsache, dass es schon etliche tierfreundliche- weil tierfreie- Zirkusunternehmen gibt (auch solch große und bekannte wie der Cirque du Soleil und der Chinesische Staatszirkus).

Kinder lieben den Zirkus, sie spielen selbst gern Zirkus und führen Darbietungen auf. Man sollte lieber diese Chancen nutzen, um einen Wettbewerb unter Kindern auszurufen, wo sie sich sinnvoll betätigen können, statt sie zu lehren, dass man Schwächere zu unnatürlichen Verhaltens- und Lebensbedingungen zwingen darf!

Gibt es nicht schon genug Gewalt in diesem Land? Der Keim für die Gewalt in unserer Gesellschaft wird nicht erst im Killerspiele-Alter, sondern schon im frühesten Kindesalter gelegt. Am besten eignen sich dazu die Tiere, die ja de facto immer noch nicht die Rechte haben, die Ihnen nach dem Tierschutzgesetz eigentlich zustehen.

JedeR, der mit oder ohne seine Kinder in den Zirkus oder Zoo geht, unterstützt das Tierleid finanziell mit und ist somit unmittelbar an der Misere mitschuldig. So muss man sich seiner Verantwortung gegenüber Schwächeren, seien es Tiere oder Kinder, immer bewusst sein und das eigene Handeln überdenken.


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14.01.07 14:50 Alter: 5 yrs
Kategorie: Diverses

Von: TR/SJG

Fotos von Elefanten, Tigern und Bären, die in Zirkussen gequält werden.

Keine

Ausnahmen

sondern

Alltag