Hutu rotten Nilpferde im Kongo aus
Wie so oft bewahrheiten sich auch hier folgender Aussprüche eines klugen russischen Humanisten und Dichters:
"Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben."
Leo Tolstoi (1828-1910)
"Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt und damit auch von der Tierquälerei zur Menschenquälerei."
Leo Tolstoi (1828-1910)
Und sogar die Kriminalistik hat längst festgestellt, dass die meisten Menschen, die grausam gegenüber ihren menschlichen Artgenossen agieren, dies auch vorher schon längst gegenüber den nichtmenschlichen Tieren getan haben. Ein gutes Beispiel dafür sind die Hutu, die nach dem Völkermord an den Tutsi in Ruanda 1994 in den Kongo flohen und dort nun wahrscheinlich die dortigen Nilpferde ausgerottet haben.
Im Virunga-Nationalpark im Osten Kongos lebten im Okt. 2006 nur noch 900 Nilpferde, nachdem in den zwei Wochen vorher 400 Nilpferde von den bis zu 5.000 Hutu, die dort derzeit leben, umgebracht wurden. 1988 waren es noch 22.000 und mittlerweile wohl so gut wie gar keine mehr, wenn die Schlachtgeschwindigkeit so weiter gegangen ist. Die Hutu sind zudem bei den Einheimischen wegen Plündereien und Vergewaltigungen berüchtigt.
Das Nilpferdfleisch wird auf örtlichen Märkten illegal zu Tiefstpreisen von umgerechnet 0,16 Euro pro kg verschleudert. Neben den Hutu gehen zudem versprengte Mitglieder früherer Milizen, die einst um die Vorherrschaft in der Region kämpften, auf die illegale Jagd, da das Fleisch für sie leider trotz der niedrigen Preise eine lukrative Einnahmequelle darstellt: Ein ausgewachsenes Flusspferd kann bis zu 4t wiegen und sein Fleisch bringt auf den Dorfmärkten aufgrund dessen doch hunderte bis tausende Dollar ein.