Firma Schwerk ist eine Schande für die Zivilisation!
Moorhof Schwerk
Gänse- und Entenzucht
Im Ahler 1
21255 Wistedt
Telefon: 04182/28050
Fax: 04182/280535
Von mir überhaupt nicht verehrte Damen und Herren,
wenn ich von solchen skrupellosen Firmen wie Ihrer höre kriege ich Wutanfälle! Am liebsten würde ich bei Ihnen vorbeikommen und Ihnen persönlich die Haare vom Kopf reissen, damit Sie einmal sehen, welche Schmerzen das sind, die Sie Ihren ohnehin schon für den Fleischkonsum geschundenen und ausgebeuteten Gänsen antun! Glück für Sie, dass dies unter Strafe steht, genauso wie Ihr illegaler Lebendrupf an den Gänsen!
Ich wünsche Ihnen so sehr, dass Sie die höchste Strafe erhalten, die dafür im Gesetz vorgesehen ist, aber diese ist natürlich noch längst nicht hoch genug für das unermessliche Leid, das Sie den Gänsen und Ihren anderen Tieren seit Jahren antun. Immerhin ist dies nun endlich aufgedeckt und in vielen Medien publiziert worden, so dass Ihre Firma darunter hoffentlich sehr finanziell leiden wird.
Wie kann man bloß für seinen Profit über solche Qualen an empfindungsfähigen, sensiblen Individuen gehen? Sehen Sie die Tiere als Gegenstände an statt als Lebewesen oder wie? Aber glauben Sie mir, sie empfinden genauso Schmerzen wie wir, wenn nicht noch viel intensiver.
Ihre Firma ist eine einzige Katastrophe und für das Leid von zehntausenden Individuen verantwortlich, sei es für Fleisch, Eier oder Daunen. Tiere sind nicht zum Ausbeuten und Quälen da! Wenn Sie so eine sadistische Ader haben, dann leben Sie dies doch bitte unter sich selbst aus und ziehen nicht die Tiere mit hinein!
Mit tierfreundlichen Grüßen,
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VIER PFOTEN Recherche deckt auf: Illegaler Lebendrupf von Gänsen in Deutschland.
Die niedersächsische Firma Schwerk (Wistedt, Königsmoor) reißt ihren Gänsen brutal die Federn aus. Diese Tierquälerei geschieht mit Rupfmaschinen, die eigentlich für tote Tiere gedacht sind. Selbst Experten sind entsetzt über den Einsatz von Lebendrupf in Deutschland.
VIER PFOTEN fordert Tierhalteverbot für den Gänsezüchter. Der Daunenverband will erneut von nichts gewusst haben.
30.Juni 2009, 40 km entfernt von Hamburg, in dem Dörfchen Königsmoor. Ein VIER PFOTEN Team liegt versteckt in einem abgelegenen Waldstück und filmt das Unfassbare. Heimlich und unter größten Sicherheitsvorkehru ngen begehen die Mitarbeiter einer der größten Gänsezuchtanlagen Deutschlands strafbare Tierquälerei. Systematisch werden hunderte Gänse brutal an eine Rupfmaschine gepresst. Rotierende Metallscheiben reißen die Daunen aus der Haut der schreienden Gänse. Die Maschinen klingen wie Kreissägen und übertönen die Panikschreie Gänse. Ein Mitarbeiter packt die Gänse grob an Flügel oder Hals, reicht sie den Rupfern. Gänse versuchen zu fliehen und werden mit Fußtritten zu der Rupfmaschine getrieben. Ein Mitarbeiter wird wütend und trampelt auf einer Gans herum. Die gerupften Tiere werden einfach auf die Weide geworfen - sie überschlagen sich und humpeln panisch davon. Einige Tiere bleiben liegen, sie haben die Prozedur nur schwer verletzt überlebt, viele von ihnen werden sterben.
Denn um die verletzten Tiere kümmert sich niemand. Nach der qualvollen Prozedur, die viele Stunden dauert, untersuchen VIER PFOTEN Mitarbeiter die Tiere. Die gerupften Gänse sind mit Wunden übersät, einige Tiere bluten stark und liegen mit gebrochenen Beinen oder Flügeln in der prallen Sonne. Ein besonders schwer verletztes Tier wird von VIER PFOTEN zum Tierarzt gebracht. Die Diagnose: das Bein ist mehrfach gebrochen, die Flügelfedern sind blutig ausgerissen, die Brust ist kahl und auf dem lebenden Tier wimmeln Parasiten. Die arme Gans muss eingeschläfert werden.
Die schrecklichen Szenen sind kein Einzelfall. Nach VIER PFOTEN Informationen lässt die Firma Schwerk seit Jahren systematisch zehntausende Gänse rupfen. Die Tonnen wertvoller Daunen gehen an eine große deutsche Daunenfabrik, die nun den Einkauf der illegalen Ware abstreitet. Dabei muss es noch mehr Mitwisser gegeben haben, denn im Sommer werden kaum Tiere geschlachtet und damit auch kaum Daunen von toten Tieren gewonnen. VIER PFOTEN hat Anzeige gegen die Verantwortlichen wegen Verstoßes gegen das deutsche Tierschutzgesetz erstattet und fordert ein Tierhalteverbot für den Gänsezüchter. VIER PFOTEN wird auch Ermittlungen gegen den verantwortlichen Amtsveterinär anstellen, der die tausendfache Tierquälerei über Jahre hinweg übersehen hatte. Auch der deutsche Lobbyverband der Daunenindustrie, der letztes Jahr versicherte, deutsche Gänsefarmen hätten mit solcher Tierquälerei nichts zu tun, wusste angeblich von nichts. Dies zeichnet erneut ein fragwürdiges Bild, eines von einem Fachverband, der offenbar nicht einmal weiss, was vor der eigenen Haustür passiert und gleichzeitig behauptet, der Tierschutz würde Falschaussagen treffen. Die Gänse der Firma Schwerk werden an Geschäfte in ganz Deutschland geliefert und in Supermärkten, Feinkostgeschäften und Restaurants verkauft.
VIER PFOTEN fordert strenge Kontrollen auf Lebendrupf von sämtlichen Gänsehaltungsbetrieben und ein entschlossenens Vorgehen der Behörden gegen die Firma Schwerk. Kunden sollten Firmen mit deratigen kriminellen Tierschutzvergehen von ihren Einkaufslisten streichen.