Leserbriefe zu Inhaftierung von Tierrechtlern, Verleumdung durch Kurier
leser@kurier.at
Ihre Zeitung sollte sich schämen für die in Ihrem Artikel von vorgestern anscheinend erfundenen und auf jeden Fall falsch in die Welt gesetzten Anschuldigungen gegen die inhaftierten Tierschützer! Mit seriösem Journalismus hat Ihre Zeitung anscheinend nichts am Hut und Sie kommen mir vor wie die Handlanger der derzeitigen Justizwillkür in Österreich und der ÖVP. Ich wette darauf, dass die Gefangenen weder etwas mit den ihnen allgemein vorgeworfenen Anschuldigungen noch auch nur ansatzweise etwas mit einer kriminellen Organisation zu tun haben. Diese kriminelle Organisation ist wenn schon die Justiz in Ihrem Lande neben der ÖVP und diese ungeheuerlichen Repressionen und Schikanen gegen unbescholtene Bürger sind der Alpenrepublik nicht würdig!
Verehrte Damen und Herren vom Kurier!
Ich bin entsetzt, mit welch dreisten Behauptungen der Kurier versucht, sich in Szene zu setzen:
http://www.vgt.at/presse/news/2008/news20080608_1.php
Hat es möglicherweise der Herr Chefredakteur selbst veranlaßt, um seinem jüngeren Bruder, einem Labordirektor bei Renal Research Institute, New York, das auch mit Tierversuchen in Zusammenhang steht, Rückenwind zu geben und gleichzeitig der Tierschutzbewegung, die natürlich Tierversuchsgegner sind, einen Seitenhieb zu verpassen?
Oder sind es berufliche Zwänge des Herrn Kotanko:
http://www.chilli.cc/index.php?action=text_detail&id=61-1-222&from
"Christoph Kotanko: „Konrad hat einmal gesagt ‚wir haben die Anteile am ‚Kurier’ nicht gekauft um ihn zu schreiben, sondern um ihn zu besitzen’. Das stimmt auch so. Ich habe ein sehr korrektes Verhältnis zu unserem Aufsichtsratspräsidenten. Eine direkte Einflussnahme auf die Berichterstattung gibt es nicht. Es wäre eine naive Annahme, dass Doktor Konrad anruft um zu sagen, der ‚Kurier’ muss für oder gegen Schüssel, für oder gegen Gusenbauer schreiben. Wir sind in unserer Berichterstattung frei, wie unlängst wieder zu sehen war: Wir haben wiederholt und groß über die Schließung von Zuckerfabriken – im weitesten Sinne ist hier Raiffeisen beteiligt – berichtet, ohne jede Einflussnahme. Heikel wird es bei Doktor Konrad wenn es um die Jagd geht. Das ist sein großes Hobby. Da ist es ratsam, nicht verschiedene Wildarten zu verwechseln.“ (...)
Oder sind es gar die Spätfolgen, wenn man im Geburtsort Hitlers aufgewachsen ist??? Wie auch immer, ich wünsche dem Kurier gute Besserung!