Berlin-Vegan: Kein Schächtschlachthof bei Ihnen in Reinhardshagen!

Kein Schächtschlachthof bei Ihnen in Reinhardshagen!

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Sehr geerter Herr Bürgermeister Merkwirth,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Koch,
sehr geehrter Herr Minister Dietzel,
sehr geehrte Damen und Herren,

mit Bestürzung hörte auch ich, dass ein türkischer Metzger einen Schächt-Schlachthof in Reinhardshagen im hessischen Weserbergland plant und dessen Genehmigung erbittet.

Auch ich bin insofern bestürzt, da ich der Meinung bin, dass Schächten besonders unnötige Tierquälerei mit einem enorm hohen Mass an Leid darstellt, noch übler, als es beim normalen Schlachten ohnehin bereits der Fall ist. Insbesondere vor dem Hintergrund der im November in Leipzig durch das Bundesverwaltungsgericht erteilten Erlaubnis möchte ich nicht,  dass Schächten zu einer gängigen Praxis in Deutschland wird.

Einem Tier bei vollem Bewusstsein die Kehle durchzuschneiden und zuzusehen, wie es wegen der durch das austretende Blut verstopften Atemwege qualvoll erstickt, empfinde ich als barbarisch. Das die Tiere dabei entsetzlich leiden, ist wissenschaftlich erwiesen und sagt auch bereits der gesunde Menchenverstand. Wer dies immer noch anders sieht, sollte sich die Bilder der Tiere beim Schächten ansehen, oder besser: direkt zugegen sein. Das betäubungslose Schächten ist nicht nachzuvollzielen, da selbst hochrangige Vertreter des Islams und des Judentums eine schmerzbefreiende Betäubung vor dem Kehlschnitt befürworten und empfehlen. Bei allem Repekt und Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen kann und will ich nicht akzeptieren, dass das Schächten in Deutschland geduldet und erlaubt wird.

Auch bin ich, im Gegenzug zu den sich stets monoton wiederholenden Vorwürfen, ausländerfeindlich zu sein, der Meinung, dass auch die Belange und Gefühle einer Vielzahl von Menschen berücksichtigt werden müssen, die nicht dem islamischen Glauben angehören (ungeachtet welcher Nationalität), Schächten aus ethischen Gründen ablehnen und sehr viel Mitleid mit den Tieren empfinden. Beim Schächten geht es uns nicht um die Diffamierung einer Nation oder Religionen, es geht ausschliesslich um das Leid der Tiere, welches wir nicht zulassen wollen.

Das Urteil im Nov. zugunsten eines türkischen Metzgers hat bereits sehr viel Zorn und Wut in der Bevölkerung  hervorgerufen.  Ich denke, dass sich das nicht bessern wird, wenn dem Gesuch des o.g. türkischen Metzgers nachgegeben wird.

Aus all diesen Gründen, jedoch hauptsächlich um Tieren Qualen zu ersparen, bitte ich Sie daher  eindringlich darum, ein Zeichen zu setzen und dem Gesuch des türkischen Metzgers auf keinen Fall zu entsprechen! Tiere sowie Menschen haben ein Recht darauf, vor Leiden geschützt zu werden, in diesem Sinne erhoffe ich einen positiven Bescheid,

Tierfreundliche, vegane Grüße