Gruninger - ein fragwürdiger Sponsor des Freiburger SC
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Guten Tag,
wie ich erfahren habe, hat die unten im Bericht genannte Firma Gruninger angegeben, keine Gänsestopfleber zu verkaufen und hat dabei das ganze Geschäft voll mit dem Dreck.
Ein Unternehmen wie Gruninger, das vom Leid und Tod wehrloser Geschöpfe lebt, paßt schon von Hause aus nicht zum Sport, wo Anstand und Fairneß- zumal gegen Schwächere- groß geschrieben werden. Auch deshalb nicht, weil mittlerweile von namhaften Wissenschaftlern nicht nur die Entbehrlichkeit sondern sogar die Schädlichkeit von Fleisch in der menschlichen Ernährung nachgewiesen wurde.
Die Krone setzt Gruninger dem Ganzen noch auf, indem er Gänsestopfleber vertreibt, ein Produkt, dessen Herstellung aus Tierschutzgründen in Deutschland sogar verboten ist und dessen Verkauf er nur durch eine Gesetzeslücke betreiben kann.
Leider ist es so, daß Herr Gruninger nicht reagiert, obwohl er bereits mehrfach angeschrieben wurde. Deshalb bitte ich Sie, die Firma Gruninger auf die Unvereinbarkeit von dessen Geschäftspolitk und dem Sportsgeist hinzuweisen und, wenn nötig, aus der Reihe der Sponsoren auszuschließen, auch um Ihr eigenes Ansehen nicht weiter unnötig zu beschmutzen.
Die dazu notwendige Entscheidungskraft wünscht Ihnen von ganzem Herzen
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Protest gegen Stopfleber
Tierschutz-Aktivisten demonstrieren beim Bertoldsbrunnen gegen den Verkauf von Foie gras Von unserem Mitarbeiter Holger Schindler
Eine Erfahrung, die sich die meisten Menschen ersparen möchten: Die Tiersc ...mehr
Ein Kellner in Livree stopft einer gefesselten Dame mittels Trichter und Gummischlauch Mais in den Rachen, woraufhin ihr das (künstliche) Blut aus dem Mund fließt. Mit dieser Szene protestierten gestern zur Mittagszeit fünf Tierschützer von der Organisation Peta (People for the Ethical Treatment of Animals / Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren) gegen den Verkauf von Stopf- oder Fettleber — auf Französisch Foie gras — in Freiburg. "Wir wollen, dass hier keine Foie gras mehr verkauft wird" , erklärt Tanja Breining. Sie ist der Kopf des Peta-Teams, das eigens aus Stuttgart angereist ist. "Das Stopfen der Enten und Gänse ist Tierquälerei." Insbesondere ziele die Aktion gegen die Freiburger Metzgerei Müller-Herkommer, die nur wenige Meter entfernt in der Salzstraße 8 ein Ladenlokal betreibt und dort aus Frankreich importierte Foie gras im Sortiment führt. Was die Peta-Aktivisten auf die Palme bringt, ist die Mastmethode. Den Vögeln wird in den zwei bis drei Wochen vor ihrer Schlachtung täglich mehrfach ein Metallrohr oder ein Schlauch in den Hals gedrückt und so Futter direkt in den Magen "gestopft" . Durch die Überfütterung schwillt ihre Leber aufs Zehnfache des Normalgewichts an. Das extrem vergrößerte Organ gilt als Delikatesse. Ursula Herkommer, als Chefin der 1889 gegründeten Metzgerei Müller-Herkommer für 60 Mitarbeiter verantwortlich, verteidigt den Verkauf von Foie gras. "Es gibt schwarze Schafe unter den Mastbetrieben, aber bei unseren Lieferanten müssen die Vögel nicht leiden." Sie verweist auf einen Europarat-Bericht von 1974, worin die Stopfmast für unbedenklich erklärt wird. "Es gibt in Freiburg nun einmal eine Nachfrage nach Stopfleber. Also bieten wir das Produkt an." 75 Gramm Gänse-Stopfleber-Parfait kosten bei Müller-Herkommer 16,30 Euro. Der Kundenkreis sei entsprechend klein. Auch beim Metro-Großhandel in Gundelfingen ist Foie gras erhältlich, aber nur auf Anfrage, wie ein Metro-Sprecher gegenüber der BZ erklärte. Migros und Gruninger bieten nach eigenen Angaben ihren Kunden keine Stopfleber an. Hierzulande ist Stopfmast grundsätzlich verboten. "Ein solcher Betrieb würde wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sofort geschlossen" , sagt Alexander Zietzer, Leiter der städtischen Veterinärbehörde. Der Import aus Frankreich ist jedoch nach EU-Recht legal. Jährlich werden rund 100 Tonnen nach Deutschland eingeführt.