Leserbrief zu Angel-Unterrichts-Bericht in MOZ
chefredaktion@moz.de, schwedt@lindgren-schulen.de
Hallo Frau Grosse, Frau Vörtmann, Herr Weichenhan,
ich beziehe mich auf den Artikel in der MOZ vom 10.03.2007, denn nachdem Sie mit Liebe und Respekt die Tiere vom Leben zum Tode befördern, hätte ich von Ihnen schon ganz gerne noch gewusst, WIE Sie das, so ganz ohne Gewalt, rein praktisch anstellen. Mit Anbetung oder per Streicheleinheiten oder was?
Natürlich war das eine rein rhetorische Frage, denn wer hier schizophren argumentiert, ist wünschenswert klar geworden! Menschen, die Tierliebe mit Tierfleischliebe verwechseln!
Tiere sind ihr eigener Zweck, Individuum für Individuum, nicht anders als das Säugetier Mensch auch. Tiere haben Rechte, die Welt ist kein Machwerk des Menschen. In seiner Schizophrenie glaubt er das nur, und so gehören menschliche Fleischfresser auch zu den Hauptverantwortlichen des drohenden Klimakollaps und der verhungernden Kinder in der sog. Dritten Welt. Auch das müsste Ihnen langsam bekannt sein.
Vergessen Sie nicht, Ihren Kindern auch diese Folgen Ihrer geteilten Ethik beizubringen. Am besten wäre es natürlich, das Fach Ethik an dieser unter falschem Namen laufenden Schule zu lehren – sonst glaubt man dort und im Umfeld weiter, dass Ethik Luxus ist oder aus der Tiefkühltruhe kommt!
Ein letzter Gruß an die vaterländischen Heldinnen und Helden des Hakens, des Totknüppelns, der Gasmethode und des Elektroschocks!