Berlin-Vegan: Tierfeindlicher Artikel aus Worms zu Weihnachtsessen

Tierfeindlicher Artikel aus Worms zu Weihnachtsessen

wz-worms@vrm.de, mwilker@vrm.de, chickl@vrm.de, klabeck@vrm.de, pkoenigsberger@vrm.de, sschroeder@vrm.de, eleja@vrm.de, rkuechler@vrm.de, politik@vrm.de, wirtschaft@vrm.de, gboes@vrm.de, rbreidenbach@vrm.de, mbermeitinger@vrm.de, fgiezewski@vrm.de, rheidenreich@vrm.de, ghenkel@vrm.de, cstein@vrm.de, region@vrm.de, efauth@vrm.de, mlachmann@vrm.de, kmuempfer@vrm.de, swidmann@vrm.de, adorweiler@vrm.de, feuilleton@vrm.de, ikelly@vrm.de, jfrederiksen@vrm.de, mjacobs@vrm.de, blamparth@vrm.de, wz-worms@vrm.de, az-sport-mainz@vrm.com, tfinze@vrm.de, leberhard@vrm.de, kkipper@vrm.de, jgoetzen@vrm.de, rketh@vrm.de, smueller@vrm.de, fbeier@vrm.de, rkoch@vrm.de, pepper@topas-service.de, journal@topas-service.de, ratgeber@topas-service.de, info(at)main-rheiner.de

Liebe Wormser Zeitung!

Wie kann es sein, daß Du in Deinen Blättern derartigen Schwachfug drucken läßt? siehe:

http://www.wormser-zeitung.de/politik/objekt.php3?artikel_id=2653511

Du tust mir richtig leid und ich hoffe, Du hast dadurch keinen Schaden genommen. Um zu verhindern, daß der Artikel "leider" nicht mehr verfügbar ist, habe ich ihn hier nochmal reinkopiert. So kann ich auch den ganzen Blödsinn, der da mit prionenverseuchtem Hirn verzapft wurde, besser widerlegen. ***



Gnade für Gourmets
Weihnachtsessen ohne schlechtes Gewissen

Vom 23.12.2006
 
Von Alexandra Eisen

*** die Knallharte also


Wer jedes Jahr an den Weihnachtsfeiertagen das gleiche Essen serviert, ist aus dem Schneider. Traditionen haben ja etwas sehr Bequemes. Alle anderen haben Kochbücher gewälzt. Die Vorsichtigen haben sogar zur Probe gekocht. Und die zu Panik neigenden Köchinnen und Köche hatten den Albtraum, sie hätten beim Metzger ihres Vertrauens

*** häh? Metzger Ihres Vertrauens? Wie geht das denn? Er handelt mit Leichenteilen, wie kann man solchen Typen jemals vertrauen?


die Lammkeule nicht bestellt und in der Theke lagen am 23. Dezember nur noch schnöde Koteletts und trockene Dauerwürste.

***Wers besonders kreativ mag, kann sich ja eine Katze oder einen Igel von der Straße kratzen.


Als wäre das nicht genug seelische Pein, muss sich der engagierte Hobbykoch jetzt auch noch mit einem schlechten Gewissen herumplagen, weil ihm Tierschützer in die Weihnachtssuppe spucken.

*** Sowas machen Tierschützer nicht!


In Polen bitten die Tierfreunde um Gnade für den Weihnachtskarpfen. Und in Deutschland wollen uns die Kollegen ein vegetarisches Fest schmackhaft machen - für manchen ja schon ein Widerspruch in sich.

***Versteh ich nicht. Was soll denn da ein Widerspruch sein? Aber vielleicht braucht Frau Knallhart es nochmals ganz deutlich: Leute, die Weihnachten als Fest der Liebe feiern, vielleicht noch scheinheilig in die Kirche hecheln, brauchen natürlich unbedingt ein ermordetes Tier auf dem Teller. Mal abgesehen, daß der Gedanke daran schon abstoßend genug ist, ist es auch ethisch nicht zu rechtfertigen. Nicht nur an Weihnachten!
Und nochwas: Tierschützer machen kein vegetarisches Essen schmackhaft, sondern veganes. Aber wer sich mit der Thematik nur ungenügend befaßt hat, weiß das natürlich nicht.


Jetzt mal gans, nein: ganz im Ernst, liebe Tierfreunde: Gefüllter Tofu an Grünkernklößchen mit Rohkostsalat, das ist doch kein Weihnachtsessen, das ist Hasenfutter.

*** FALSCH! Frau Knallhart, Sie sind durchgefallen. Grundlegende biologische Kenntnisse sind Ihnen fremd. Hasen verarbeiten ihr Essen nicht, bevor sie es verspeisen. Tofu und Grünkernklößchen sind also nichts für Tiere, das wissen sogar schon die kleinen Kinder! Aber vielleicht können Sie mir ja mal das Rezept rüberschicken, es hört sich sehr lecker an.


Gnädig sind uns die Tierschützer nur, wenn wir Fleisch und Fisch aus artgerechter Haltung in die Pfanne hauen.

*** Das sind wir Tierschützer ganz gewiß nicht, Frau Knallhart. Sie sollten wissen, daß kein Tier gern stirbt, auch nicht die sogenannten glücklichen.


Das schmeckt aus kulinarischer Sicht natürlich auch wesentlich besser,

*** besser als WAS? Als Tiere die noch ihr Leben lang gepeinigt wurden, bevor sie ermordet wurden?


 und so könnten Tierfreunde und Gourmets das Fest doch noch harmonisch feiern.

*** Tierfreunde sind mit Gourmets personenidentisch, denn NUR sie haben den Geschmack, den es braucht, um wirklich ein Mensch zu sein. Alles andere ist stumpfsinnige Barbarei, die in den Giftlaboren der massenmedialen Meinungskneter, von Pharmaproduzenten und dgl. am Leben erhalten wird und auf dieser Welt nur Zerstörung hinterläßt.


In diesem Sinne hoffen wir natürlich, dass auch das Reh, das fürs Weihnachtsmahl von Papst Benedikt XVI. frisch im Schwabenland geschossen wurde, den strengen Maßstäben des Tierschutzes genügt.

*** Genügt es nicht. Es ist und bleibt ein feiger Mord.


Es wird zwar per Luftfracht nach Rom gebracht und weist somit eine katastrophale Ökobilanz auf - aber bei so viel päpstlicher Verbundenheit zum Geschmack der Heimat wird einem doch ganz warm ums Herz.

*** Das scheint mir eine ähnliche Täuschung zu sein, wie die, daß Menschen glauben, sich mit Alkohol wärmen zu können, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Die wahrheit ist: Sie Frau Knallhart, sind eiskalt und abgebrüht. wahrscheinlich haben Sie nichtmal das Herz, vom dem Sie glauben, daß es warm würde!

--------------------------------------------------------------------

Liebe Wormser Zeitung!

Hoffentlich zwingt Dich nicht nochmal jemand, sowas unters Volk zu bringen. Verlange, daß sich diese Schreiberlinge erstmal informieren zB. bei www.vegan.de . Dann ist zumindest die Chance größer, daß etwas vernünftiges dabei herauskommt, vorausgesetzt sie sind nicht denkresistent.

Ich wünsche Dir jedenfalls GUTE BESSERUNG!!!