Berlin-Vegan: Kann man auch als Bayer an Ihrem Gänse-Gewinnspiel teilnehmen?

Kann man auch als Bayer an Ihrem Gänse-Gewinnspiel teilnehmen?

Ich habe leider viel zu spät von Ihrem Gewinnspiel erfahren und hätte so gern mitgemacht:

http://www.nordschleswiger.dk/SEEEMS/129.asp?artid=6649
(falls der Artikel "leider" nicht her verfügbar ist, unten als Kopie)

Sicher hätten Sie mir das Tier bis nach Bayern gebracht, wo ich es dann nicht mehr so schwer gehabt hätte, ihm den Hals umzudrehen, weil es sich nicht mehr hätte wehren können, weil es schon schön schwach gewesen wäre. Besser noch ist wohl Postversand. Dann sind die Viecher zu nichts mehr in der Lage ...

<ZynismusModus aus>

Und jetzt ganz ernsthaft: Schämen Sie sich nicht, Tiere zu VERLOSEN und auch noch zu ihren Mördern hinzubringen? Es ist mir unbegreiflich, wie man so abgebrüht sein kann, schmerzfähige Tiere derart auszuliefern!
Sie haben anscheinend kein Herz im Leibe. Weihnachten sollte für solch scheinheilige Leute, wie Sie, die das Fest der Liebe mit dem Blut ermordeter Tiere besudeln, abgeschafft werden. Sie haben Weihnachten einach nicht verstanden!

Ist Ihnen nichts besseres eingefallen, als das ohnehin schon fürchterliche Morden noch zu begünstigen?

Warum haben Sie nicht das Leben dieser Tiere gerettet und damit ein gutes Beispiel geliefert, wie man sich als "Mensch, der Mensch sein will", zu bnehemen hat.

Statt dessen empfinden Sie bei Zerstörerischem Freude, so wie ein Vergewaltiger über sein Opfer. Pfui deibel!!!

Mit der Ihnen gebührenden Hochachtung

 

Eine Gans schöne Überraschung

Der Gänse-Express 2006 brachte zwölf Tiere zu den meist ahnungslosen Gewinnern
 
»Nee – hab´ ich die gewonnen?!« – fragt Gertrud Pörksen aus Apenrade und kann es gar nicht fassen, dass der Gänse-Express des Nordschleswigers vor ihrer Tür steht. Natürlich mit einer fetten Weihnachtsgans. Die Gewinnerin ahnte nichts von ihrem Glück: Ihre Tochter Gerda aus Husum hatte im Namen der Mutter das Gänse-Preisrätsel gelöst.
»Davon hat sie mir gar nichts erzählt!«, strahlt die 86-Jährige. Noch nie habe sie bei dem Gänse-Preisrätsel mitgemacht – ihre Tochter dafür umso emsiger, berichtet die rüstige Rentnerin, bevor sie der Zeitung überschwenglich eine frohe Weihnacht wünscht.
Nächste Station des Gänse-Express ist Rapstedt: Dort wohnt die zweite von zwölf Gewinnern: Elin Carstensen. Doch sie ist nicht zu Hause. Wohl aber Ehemann und Landwirt Uwe Carstensen, der gerade von einem Tierarzt seine Kühe auf Trächtigkeit untersuchen lässt. Und diese Prüfung fällt nicht in jedem Fall wie erhofft aus. Dafür mag die Gans ein ganz klein wenig entschädigen, die der Geschäftsführer des Nordschleswigers, Christian Andresen, dem hocherfreuten Landwirt in die Arme drückt. Wie sich herausstellt, hat Carstensens im Preisraten routinierte Tante Else aus Osterhoist für seine Frau Elin am Rätselraten teilgenommen, so dass Neffe Uwe jetzt die Gans als Weihnachtsschmaus auftischen kann. Diese bleibt in der Familie, denn zum Weihnachtsfest versammelt sie sich, 20 »Mann« stark. Die Nordschleswiger-Gans ist bereits der vierte Vogel, der für den Carstensenschen Weihnachtsschmaus sein Leben lässt. Daher bleibt hoffentlich genug übrig für den Nachtisch...
Nächster Stopp des Express ist Osterhoist, wo ein erstaunter Carsten Andersen die Gans in Empfang nehmen kann. Seine vor zwei Jahren verstorbene Frau hat stets am traditionellen Preisrätsel des Nordschleswigers teilgenommen – und auch schon einmal gewonnen. Carsten Andersen ist auch der erste Gewinner, der die Karte mit der richtigen Lösung selbst zum Postkarten gebracht hat – für seine Kinder gleich mit. Und er wird sie übrigens auch selbst zubereiten, wie er verkündet. Weihnachten verbringt der Witwer mit seiner Mutter in Tondern. Kann sein, dass Gans auf dem Speiseplan stehen wird. Eigentlich hatte er ja eine Ente kaufen wollen, aber Gans sei ja auch ganz gut...
Marie Clemmesen aus Bülderup-Bau öffnet die Tür, als der Gänse-Express die nächste Gans bei ihrem Sohn Peter Clemmesen abliefern möchte. Auch Marie Clemmesen freut sich angesichts der unverhofften Weihnachtsmahlzeit, die sie übrigens ihrer Schwiegertochter Christel aus Frestrup zu verdanken hat, die die richtige Antwort – in Peters Namen – für Marie Clemmesen eingeschickt hat. Die Express-Entsandten stellen fest: Das Glück kommt gar nicht so selten auf Umwegen. Was genau aus der Gans nun werden wird, ist noch nicht ganz gewiss...
»Das ist ja eine »Gans« große Überraschung!« – Christine »Tidde« Kellmann aus Tingleff ist begeistert, als Der Nordschleswiger an ihrer Tür klingelt und der 86-Jährigen die frohe Botschaft und Gans Nummer 6 überbringt. Seitdem es das Gänsepreisrätsel gibt, ist Tidde Kellmann dabei – und gewinnt in diesem Jahr zum ersten Mal. Sie wird ihre Kinder zum Gänseessen zwischen den Feiertagen einladen.
Gisela und Carl Jürgen Bargum, ebenfalls aus Tingleff, hatten sich gemeinsam an des Rätsels Lösung gemacht. Anfangs war das Preisrätsel ganz schön schwer, findet Gisela Bargum. Vor allem das Woyenser Rathaus hat ihr Kopfzerbrechen bereitet. Wie gut, dass es das Internet gibt! Die Gans wird unter den kundigen Händen von Gisela Bargum nun zur Weihnachtsgans.
»Das ist wirklich kein bisschen zu früh!«, ruft Edith Kückelhahn aus Gravenstein aus, als Der Nordschleswiger mit einer Gans vor der Tür steht. Seit 30 Jahren nimmt die 81-Jährige an dem Preisrätsel teil. In diesem Jahr hat sie – endlich! – gewonnen:
»Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben und wollte nicht mehr mitmachen – oh, mein Gott, ich muss gleich meine Freunde anrufen und ihnen davon erzählen!« Die Gans wird sie am Heiligabend mit ihrer Familie, mit Neffen und Nichten teilen. Das Rätsel findet sie nicht schwer. Im Gegenteil: Manchmal war es viel zu leicht – einmal habe die Kommune sogar auf dem Foto gestanden.
Claus Jørgensen aus Sonderburg überrascht Der Nordschleswiger bei der Arbeit in einer Autowerkstatt: Erfreut nimmt er die Gans entgegen, die er – Sie werden es vielleicht erahnen – seiner Schwiegermutter zu verdanken hat.
»Doch hin und wieder habe ich auch selbst gerätselt!«, sagt Claus Jørgensen zu seiner »Entschuldigung«. Seine Frau Gisela und ihre Mutter haben schon einmal eine Gans gewonnen, erzählt er. Doch für ihn ist es das erste Mal, dass ihm ein Weihnachtsbraten frei ins Haus geliefert wird. Die Karte mit der richtigen Lösung hat er zwar nicht selbst geschrieben – dafür wird er nun die Gans eigenhändig zubereiten.
Für seinen Bruder – und den Chefkoch des Hauses – nimmt Jürgen Knutz aus Slyngsten bei Feldstedt den großen Vogel entgegen. Er wird den Gebrüdern Knutz und ihrer Mutter Anneliese, auch eine langjährige und geübte Preisrätsel-Teilnehmerin, als Festschmaus dienen, wie Jürgen Knutz ankündigt.
Auch Karin Christiansen am Wilstruper Strand ist eine der zwölf Gewinner – eine ahnungslose noch dazu. Ihr Mann Franz hat die richtige Antwort eingeschickt und das große Los gezogen. Leider hat der Gänseexpress beide nicht zu Hause angetroffen und daher dem Nachbarn Ove Hadberg das Paket übergeben.
»Schade, dass wir den Rätselpreis nicht persönlich in Empfang nehmen konnten, denn ich hätte zu gern Karins Überraschung zusammen mit Euch als Überbringern erleben wollen«, schreibt Franz Christiansen in einer Dankesmail, in der er das Thema des Rätsels als äußerst relevant bezeichnet.
»Als Festmahl für den 24. Dezember haben wir uns zwar traditionell für eine Pute entschieden, die in großem Familienkreis verspeist wird«, verrät er, »aber Eure Gans wird nun Anlass sein, schnellstmöglich im neuen Jahr die Familie wieder zusammenzurufen, um zu »hyggen« und den Bratengenuss mit ihnen zu teilen...«
»Endlich!«, ruft Sophie Ratenburg aus Borg bei Bredebro aus, als Christian Andresen vor ihrer Tür steht: »Endlich bin ich auch mal dran«, freut sie sich. Den Gewinn wird sie ihrer Familie zu Weihnachten servieren, wenn Tochter Karina aus Kopenhagen nach Hause kommt, die übrigens auch am Rätsel teilgenommen hat.
Irmgard Haagensen aus Seth findet, dass es höchste Zeit wurde mit der Gans:
»Schließlich habe ich 30 Jahre mitgemacht!« Diese Gans ist die dritte auf dem Tisch zum Weihnachtsfest ihrer großen Familie und wird damit den Festschmaus perfekt machen.
Die letzte Weihnachtsgans des Nordschleswigers ist jetzt an ihrem Bestimmungsort – und die Mission des Gänse-Express für dieses Jahr erfüllt. Der Nordschleswiger wünscht frohe Weihnachten und allen Gewinnern einen gesegneten Appetit!

UTE LEVISEN