Berlin-Vegan: Grausame riesige Hühnermast in Potshausen/Leer

Grausame riesige Hühnermast in Potshausen/Leer

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Gemeinde Ostrhauderfehn, Niedersachsen
Telefon: 04952/805-0, Telefax: 04952/805-30

Sehr geehrte Damen und Herren in Ostrhauderfehn, Leer und Potshausen,

auf der Webseite von Ostrhauderfehn werben Sie ganz groß mit "DAS Ziel für Natur und Wasserfreunde". Gerade habe ich jedoch von Ihrer barbarischen Tierfabrik in Potshausen erfahren und dass Sie seit dem 12.02.2007 darüber unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandeln. Demokratie bedeutet Ihnen wohl nicht viel, genauso wenig wie echter Naturschutz und erst recht nicht das Leben von hunderttausenden geschundenen Hühnern, die es nun wirlich nicht schlechter haben könnten als in solchen Mastfabriken.

Ihrer Gemeinde hingegen geht es nur um Geld und vielleicht ein paar Arbeitsplätze, die kaum der Rede wert sind;, aber bei den Tieren geht es um Leben und Tod und unendliche Torturen! Hiermit erhebe ich Protest gegen dieses Bauvorhaben der Erweiterung der bestehenden Hühnermastanlage des Herrn D. Hasselhornin an der Ecke Nordstraße/ Farnweg. Die vielen Belastungen, die von solch einer Großmastanlage für Tier, Mensch und Umwelt ausgehen, können nicht geduldet werden. Hunderttausende Hühner werden auf engstem Raum in riesigen, fensterlosen Hallen zusammengepfercht. Bei der Intensivmast leiden die Hühner an Bewegungsanomalien, Knochen- und Gelenkschäden, Verkrüppelungen, Erkrankung der Atemwege und Verhaltenstörungen. Bei der kommerziellen Hühnermast haben die Tiere noch weniger Platz als ein Huhn in einer Legebatterie.

Die Luft und das Grundwasser werden durch schädliche Immissionen und das Ausbringen von Gülle, die so ein Betrieb in Unmengen erzeugt, verseucht. Das Landschaftsbild wird durch den Bau der überdimensionalen  Betonbunker und Ablüfter verschandelt. Zur Zeit ist die Fehnregion noch relativ frei von Massentierhaltungen. Ich hoffe nicht, dass Sie durch eine Entscheidung für die Maststallerweiterung Potshausen in Kauf nehmen, weiteren Bauvorhaben für derartige Tierfabriken Tür und Tor zu öffnen. Sicherlich werden Sie bei dem derzeit erneuten Auftreten der Vogelgrippe in Europa nicht mit dem Leben von Mensch und Tier spielen wollen, da Ihnen ja bekannt ist, dass häufig Großgeflügelställe betroffen sind. WER WILL IN EINER DERART VERDRECKTEN REGION NOCH URLAUB MACHEN?

Abschließend bitte ich Sie aus o.g. Gründen von einer Genehmigung für die Erweiterung der Hühnermastanlage Potshausen abzusehen. Falls Sie den Ausbau dieser Anlage doch genehmigen sollten, sollten Sie sich dafür in Grund und Boden schämen!

Mit tierfreundlichen Grüßen