Berlin-Vegan: Ungeheuerliche Fehlinformation bzgl. veganer Ernährung bei der MoPo

Ungeheuerliche Fehlinformation bzgl. veganer Ernährung bei der MoPo

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"Verehrtes" MorgenpostTeam!

Ich bin empört über Ihren Bericht vom 10.02.2007! Mal wieder verbreitet die Berliner Morgenpost (diesmal in Gestalt einer Karen Schierhorn) ungeheuerliche Fehlinformationen bezüglich veganer Ernährung:


http://www.morgenpost.de:/content/2007/02/10/wissenschaft/882144.html


Da steht geschrieben:

Ein relativ junges Thema der Mythenbildung in der Küche ist die fleischlose Ernährung. In der Vergangenheit vielfach als zu einseitig kritisiert, vertreten Experten mittlerweile einen anderen Standpunkt. Birgitta Tummel: "Man kann sich auch fleischlos gesund ernähren, sollte aber durch andere Lebensmittel dafür sorgen, dass der Körper mit ausreichend Eisen und Vitamin B12 versorgt wird." Anderes gilt jedoch bei veganischer Ernährung, also ohne jegliche tierische Produkte: "Veganer werden irgendwann ein Nährstoffdefizit haben, wenn sie keine Ersatzpräparate nehmen." Für Kinder sei diese Ernährung sogar gefährlich.

Was bitteschön soll dieser Unsinn? Haben Sie den Artikel inhaltlich nicht geprüft? Offensichtlich nicht, denn dann wüßten Sie, da die genannte "Expertin" Brigitta Tummel gar keine Expertin sein kann. Die American Dietetic Association (ADA), bestehend aus über siebzigtausend(!) Ernährungswissenschaftlern hat in einem Gutachten und nach jahrelanger Forschung festgestellt: "Eine gut geplante vegane Ernährung (...) ist für jedes Lebensalter geeignet." Sie sollten sich das Gutachten unbedingt besorgen!! Haben Sie an die vielen Veganer gedacht, die seit Generationen vegan leben und NICHT krank sind?

Sind Ihnen nicht einige Ungereimtheiten mit ihrem biologischen Wissen aufgefallen? Etwa, daß die Menschheit auch ohne "Ergänzungsmittel" über Jahrmillionen überlebt hat? Oder, daß alle biologischen Merkmale des Menschen, besonders im Vergleich zu wirklichen Allesfressern, darauf hinweisen, daß der Mensch von Natur aus ein reiner Pflanzenfresser ist demzufolge die pflanzliche Ernährung nach wie vor die beste für ihn ist? Was bewegt Sie dazu, zu glauben, der Mensch müsse sich "mindestens" vegetarisch ernähren, um gesund zu bleiben, also artfremde Muttermilch zu sich nehmen und das am besten noch ein ganzes Leben lang. Tun das die wilden Tiere auch? Und sterben sie zufällig auch an denselben Krankheiten, die "seltsamerweise" doch nur die Menschheit befällt? Nein sie tun es nicht und deshalb siechen sie nicht so dahin, wie die auch von der Berliner Morgenpost fehlinformierte Masse.

Deshalb frage ich Sie : WEM dienen Sie? Der Wahrheit offensichtlich nicht, aber vielleicht der Pharmaindustrie, die an den Kranken ein Vermögen verdient, sicher auch den Landwirtschaftsbossen und anderen Ausflüssen der Zuvilisation!

Ich wünsche der Berliner Morgenpost gute Besserung!

Mit der Ihnen gebührenden Hochachtung