Suche
Suche Menü

Chandni

Das Chandni ist eines dieser indischen Restaurants, wie es sie in Berlin an (fast) jeder Ecke gibt, und die sich typischerweise durch freundlich-bemühtes Servicepersonal, moderate Preise, mittelmäßig gemütliche Atmosphäre sowie Gerichte auszeichnen, die irgendwie alle gleich schmecken. Auf der Speisekarte des Chandni stehen vier vegane Hauptgerichte, die explizit als solche deklariert werden; des weiteren gibt es einige Gerichte, die zwar nicht als vegan ausgezeichnet sind aber dennoch frei von tierlichen Produkten sind bzw. auf Wunsch veganisiert werden können.

Zu den veganen Hauptgerichten gehören Tofu Palak (Tofu mit Spinat), Sabzi Tofu (gemischtes Gemüse mit Tofu in Currysauce), Dal Tofu (Tofu mit Zwiebeln, Tomaten und Ingwer) sowie Tofu Madras (Tofu mit Kokosmilch in Tomaten-Kokossauce). Zu den veganen aber nicht als solche gekennzeichneten Gerichten zählen das Vegetable Biryani, die Samosas, das Chappati Brot, die Mixed Pickles und das Mango Chutney; das einzige Dessert auf der Speisekarte (gebackene Banane) kann ebenfalls in veganer Variante geordert werden. Die Tagesmenüs werden ebenfalls teilweise in veganer Variante angeboten. Die diversen Lassis hingegen gibt es leider nicht auf Wunsch mit Sojamilch.

Die zur Vorspeise georderten Samosas schmeckten lecker und pikant. Die Hauptspeisen jedoch (wir hatten Sabzi Tofu und Tofu Madras bestellt) waren eher fade, breiig und schmeckten beide irgendwie sehr ähnlich. Kurz und gut, die Küche im Chandni ist nicht sonderlich fantasievoll, aber ordentlich und das Preis-Leistungsniveau fair. Das Restaurant ist außerdem sauber und das Servicepersonal sehr zuvorkommend und kompetent in Sachen Essenszutaten. Es gibt einen barrierefreien Eingang sowie barrierefreie Toiletten. Im Restaurant finden ca. 40-50 Leute Platz; zudem gibt es im Sommer noch die Möglichkeit, draußen zu sitzen.

Fazit: Nettes, pflanzenfresserfreundliches Personal, okayes Essen, sozialverträgliche Preise. Daumen hoch.