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board’eau

In Neukölln, in der Okerstraße 3, finden nicht nur an „Brettsportarten“ Interessierte ein neues, vegan-kulinarisches Ziel. Das im November 2016 eröffnete board’eau bietet im Winter 20 Personen, im Sommer noch weiteren 30 Personen auf der Terrasse Platz, um zu verweilen. Das Lokal ist wie eine „Surfer-Bude“ eingerichtet, selbst die Musik im Hintergrund ist diesem Stil angepasst und fügt sich dem Ambiente ein, so dass fast automatisch die Lust aufs Surfen geweckt wird.

Unter der Woche kann der Hunger mit regionalen und saisonalen Gerichten gestillt werden, wobei die meisten der angebotenen Speisen und Getränke selbstgemacht sind (z. B. auch die hausgemachte Hafermilch), bei den herkömmlichen Produkten wird großer Wert auf Regionalität oder Nachhaltigkeit der Erzeugerbetriebe gelegt.

Das board’eau wurde von einem Kollektiv aus Menschen gegründet, dessen Hauptprojekt „Ride Morocco“, ein Surf-Projekt nördlich von Agadir ist.

Der Laden, in dem das board’eau zu finden ist, war vorhanden und sollte so zu einem Treffpunkt für Surfer werden. Da das Kollektiv aus Menschen (alle zwischen 20 und 40) mit den unterschiedlichsten Ausbildungen besteht, wie Hotelfachleuten, Tischler, Bühnenbauer und vielen anderen handwerklichen Berufen, konnten alle Einrichtungsgegenstände upgecycled oder selbst hergestellt werden.

Der Name board’eau setzt sich aus dem englischen Wort für Brett (board), das für die „Brettsportarten“ – zum Beispiel Surfen, Landboarding, Snowboarding usw. – steht, und aus dem französischen Wort für Wasser (eau), das für das Leben steht (übrigens wird das im board’eau angebotene Wasser komplett Osmose-gefiltert!), zusammen.

Die Gerichte im board’eau sind mit 3,90 € für eine Suppe oder mit 4,70 € für „Chorizo“ erschwinglich, alles ist selbstgemacht, dafür ist es dann schon wieder günstig. Der handgepresste Apfelsaft ist ungesüßt – er hat weitere Süße auch gar nicht nötig – der angebotene Kaffee stammt aus einer Hamburger Kaffeerösterei, die ihre Kaffeebohnen direkt und fair von mexikanischen Kleinbauern beziehen.

Wer frühstücken möchte, kann sich das Frühstück ganz „nach Laune“ zusammenstellen lassen, Ramon, der meist hinter dem Tresen steht, geht immer auf die besonderen Wünsche seiner Gäste ein.

Der sonntägliche Brunch kostet 12,90 € und beinhaltet neben den angebotenen Speisen, wie zum Beispiel selbstgemachte Chorizo, selbstgebackenes Brot, selbstgemachte Aufstriche und frischem Obst und Gemüse auch eine kleine Suppe und einen grünen Smoothie.

Immer wieder finden Sonderveranstaltungen im board’eau statt, zum Beispiel Korean Pop-Up Kitchens oder Taco-Events. Einen monatlichen Wellenreiter-Stammtisch soll es in Zukunft auch wieder geben, ebenso ist geplant Surf-Filme zu zeigen.

Das board’eau bietet auch Mahlzeiten „to go“, sowie einen Board-Verleih an. Wer mag, kann also gleich auf dem Tempelhofer Feld schlemmen und cruisen.

Zur Facebookseite des board’eau

Finde das board’eau auf der Karte von Berlin-Vegan