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Bämeräng

Wer die Lychener Straße von der Danziger Straße aus entlang geht, sieht recht schnell auf der rechten Straßenseite das auffallend grüne Schild des „Bämeräng“, der ersten veganen Rock-Bar Berlins.

Schon von außen fällt dem „Kennerblick“ auf, dass dort niemand anderes als Lemmy Kilmister (in der Schaufensterpuppenvariante) bei der Bar steht (wo auch sonst?). Beim Eintreten in die kleinen und gemütlichen Räume wird man schnell und äußerst herzlich von den beiden Betreiberinnen Sabine und Sarah, die auch noch Mutter und Tochter sind, begrüßt.

Der Wunsch, ein Lokal zu eröffnen, war bei Sarah und Sabine im Laufe von acht Jahren immer konkreter geworden. Beide haben Erfahrung in der Gastronomie, Sabine ist Köchin, und wussten von Anfang an, dass sie keine „Rockerkneipe“ eröffnen wollten, sondern dass sie auch Wert auf das „Drumherum“ legen, so dass sich ihr Konzept als Bar hervorragend zusammenfassen lässt.

Das Bämeräng ist dort, wo die Chaostheorie war, bis diese sich vergrößerte. Von den frei werdenden Räumen erfuhren die Sabine und Sarah über den Facebook-Post der Chaostheorie – und nach einer ersten Besichtigung des Ladens war den beiden klar, dass sie nur hier ihren Traum verwirklichen konnten. Also öffnete das Bämeräng Anfang Juli 2016 recht spontan und viel früher als geplant, seine Türen, um (nicht nur!) vegane Rockerinnen oder Rockern, mit Getränken, selbstgebackenen Kuchen oder frisch zubereiteten Speisen zu verwöhnen. So gaben beide ihre Jobs auf und stecken seitdem ihre Energie in das Bämeräng.

Der Plan eher tagsüber geöffnet zu haben, änderte sich recht rasch in die Variante abends/nachts zu öffnen, da sich zeigte, dass gerade zur späten Stunde oft noch ein Stück Kuchen zum Bier oder Longdrink passt und diese Kombination hier gerne bestellt wird.

Der Longdrink des Hauses zum Beispiel, der Bämeräng (Wodka, Midori, Tonic, Limette, Minze, Gurke), ist eine Eigenkreation. Für 7 Euro kann dieses, der Farbe des Bämeräng – grün – entsprechende Getränk probiert werden. Der Name der Bar und des Getränks ist übrigens an den Schlachtruf der Kinder aus dem Film „Hook!“ angelehnt. Immer wieder können auch hier Andeutungen auf den Film gefunden werden.

Im Bämeräng wird man keinen „Schnickschnack, wie Quinoa oder so“ finden, hier finden Hungrige beispielsweise einen „Bämerito“, Flammkuchen oder als Snack Nachos con queso. Die Speisen liegen im Bereich von 4 bis 6,50 Euro, mittwochs, zum Kulinarium, gibt es ab 18 Uhr zusätzlich zur normalen Karte ein vegan interpretiertes Gericht, zum Beispiel „Könichsberger Klopse“, „Wirsingjalousien“ oder „Freakassee“.

Auch Menschen, die sich nicht als „Rocker_in“ bezeichnen, werden sich hier wie zu Hause fühlen. Das Publikum ist bunt gemischt, vom Rockmusik hörenden Besucher über Nachbarn aus dem Kiez bis zur Laufkundschaft kann man hier so ziemlich Jede_n treffen. Die beiden Räume, die innen etwa 30 Personen fassen (im Sommer kann man auch draußen sitzen), sollen eher als Wohnzimmer verstanden werden, denn Sarah und Sabine bezeichnen das Bämeräng als ihr zweites Wohnzimmer und möchten, dass sich die Gäste auch so fühlen, als wären sie in einem Wohnzimmer – und nicht in einer Bar. Das Bämeräng ist mit viel Liebe zum Detail, selbstgebauter Deko und fast der kompletten Posterdeko aus dem Zuhause von Sabine und Sarah ausgestattet.

Stammgäste können zum Kronkorkenpaten werden, wenn sie sich verpflichten auch gut für ihren Kronkorken zu sorgen.

In der Vergangenheit gab es schon Konzerte im Bämeräng, jedoch musste dies wegen Ärger mit Nachbarn leider eingestellt werden. Die Fortsetzung der Reihe mit szenischen Lesungen ist aber wieder geplant, genauso wie die Einführung eines Pub Quiz.

Für Termine schaut einfach unter https://www.facebook.com/bamerang/ nach oder in unserem  Kalender.

Finde das Bämeräng auf der Karte von Berlin-Vegan