Berlin-Vegan: Veganismus rettet Leben, Natur und Gesundheit

Veganismus rettet Leben, Natur und Gesundheit

Lt. Statist. Bundesamt wurde im Jahr 2005 in Deutschland 6,7 Mio. Tonnen Fleisch aus gewerbl. Schlachtungen „erzeugt“. Die Zahl der Schweineschlachtungen z.B. ist gegenüber 2004 nochmals um 1,9 Mio. auf den neuen Höchststand von 47,8 Mio. fühlende Individuen gestiegen! Insgesamt sind es 560 Mio. (!) Tiere (die meisten davon „Geflügel“, aber auch "Mast"kaninchen und Rinder), die bei uns jedes Jahr für Lebensmittel abgemetzelt werden. Die Meerestiere sind nicht enthalten, da sie nur in Tonnen statt in „Stück“zahlen angegeben werden. JedeR durchschnittliche FleischesserIn konsumiert im Leben über 1.000 ehemals lebender Tiere. Diese sensiblen Individuen werden Tag für Tag auf unserem Planeten unter unvorstellbar schlimmen Bedingungen gefangen gehalten und umgebracht. Ihnen wird das mörderische Stigma "Schlacht"- und "Nutzvieh" verpasst. Jedes von ihnen ist jedoch ein leidensfähiges Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen. Wir alle müssen uns dringend der immensen Gewalt bewusst werden, die hinter dem steckt, was wir täglich in Form unserer Nahrung, unkenntlich und sauber abgepackt, konsumieren!

Mit dem Veganismus jedoch geht man den weitreichendsten und direktesten Weg, den Politikern, den Herstellern von Produkten aus und von Tieren sowie der Gesellschaft zu zeigen: Wir entscheiden uns FÜR das Leben und GEGEN das Töten. Veganismus (also die rein pflanzliche, tierausbeutungsfreie Lebensweise) bedeutet nicht Askese, sondern die Entdeckung neuer und z.T. alter, vergessener Nahrungsmittel, bedeutet nicht Verzicht, sondern Schenken - Leben schenken!

Verursacher von Zivilisationskrankheiten

Da den meisten Menschen anscheinend das Mitleid für Schwächere (Tiere genauso wie hungernden Menschen in den Staaten der sog. Dritten Welt) komplett abhanden gekommen ist, wird im folgenden auf die vielen Vorteile des Veganismus für die eigene Gesundheit eingangen.

Unsere Anatomie ist nämlich nicht dafür geschaffen, tierliche Mordopfer konsumieren und verdauen zu können, was die nicht zu übersehenden Unterschiede zw. Fleisch- und Pflanzenesser und die stetig steigenden Herz-, Magen-, Krebs-, Rheuma-/Gichterkrankungen... deutlich aufzeigen: Die Zähne aller Fleischesser in der Natur sind lang und scharf, wohingegen sich unsere Zähne seitlich, wie bei Mahlzähnen üblich, bewegen. Der Speichel eines Menschen ist alkalisch und enthält Ptyalin zur Stärkeverdauung, im Gegensatz zum Fleischesser, dessen Speichel säurehaltig und ohne Ptyalin ist. Ein Fleischesser-Magen bildet 10mal soviel Salzsäure wie unserer und der Darm ist nur 3mal so lang wie sein Körper, da Fleisch schnell fault. Dummerweise ist unser Darm 12mal so lang wie der Körper, d.h. das Fleisch sondert auf diesem langen Weg massig Giftstoffe ab, v.a. Leichengift. Unsere Leber filtert nur wenig Harnsäure aus, ein sehr gefährliches Gift, mit dem der Körper eines Fleischessers aufgrund eines Enzyms besser fertig wird. Tierisches Eiweiß ist zudem vom menschlichen Körper schlecht zu verarbeiten, sei es aus Fleisch, Milch oder Eiern. Der Fleischesser besitzt Pranken zum Reissen seiner Beute. Wir hingegen besitzen keine einzige Voraussetzung, die darauf hindeutet, dass wir von Natur aus als Fleischesser geschaffen sind!


Umweltaspekte und Hunger in der sog. Dritten Welt

Durch die Tierproduktion wird der Treibhauseffekt und das Waldsterben vorangetrieben; durch die Gülle (USA und Westeuropa produziert ca. 1.100 t Exkremente pro Sekunde) wird das Grundwasser verunreinigt und Ökosysteme zerstört. Man benötigt 5 qm Regenwald, um einen Hamburger zu erzeugen; damit verursacht die Massentierhaltung seit vielen Jahren 90% der Abholzung des Regenwaldes! Um 1 kg Rindfleisch zu erzeugen, benötigt man 16 kg Getreide und Sojabohnen! Die Wassermenge, um 1 kg Rindfleisch zu erzeugen, beträgt 32.100 l, für 1 kg Eier 3.300 l, für 1 kg Milch 840 l. Zum Vergleich benötigt man 50 l Wasser, um 1 kg Äpfel zu erzeugen, 106 l für 1 kg Weizen und 150 l für 1 kg Kartoffeln. Somit entfällt ca. 50% des Wasserverbrauchs in den USA und Westeuropa auf die Massentierhaltung. Es werden 64% der landwirtschaftlichen Nutzfläche für die Tierhaltung und -futtererzeugung benötigt. Würde die Menschheit auch nur 10% weniger Fleisch essen, könnte über eine Milliarde mehr Menschen ausreichend ernährt werden, wenn Land, Wasser und Energie statt für die Fleischerzeugung für den Getreideanbau genutzt würde. Es ist nicht zu verantworten, dass wir Getreide, Sojabohnen etc. aus (meist) Trikontländern importieren, um dann unser überschüssiges Milchpulver wiederum dorthin zu exportieren.

Was ist zu tun?

Zu den Erzeugnissen, denen Tierqual zugrunde liegt, gehören auch Leder, Pelz, Wolle, Daunen, Pharma-/Kosmetikprodukte basierend auf Tierversuchen und Honig. JedeR fühlende MenschIn darf es aus ethisch-moralischen Gründen nicht verantworten können, dass Tiere durch ihn/sie als Mordopfer enden. Lecker, gesund und vor allem ohne schlechtes Gewissen zu genießen sind hingegen pflanzliche Lebensmittel: Obst, Gemüse, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte, Lopino,  Algen, Sojaprodukte (-würste, -aufschnitt, -joghurt, -sahne, -käse, -eis etc., Tofu, Tempeh), Seitan (Weizenfleisch), Bratlinge, Brot, -aufstriche, Müsli uvm. Frieren muss durch tolle Stoffe wie Baumwolle, Kunstpelz oder atmungsaktives Kunstleder (zudem umweltfreundlicher als das mit viel Chemie haltbar gemachte Echtleder) auch schon lange keinE VeganerIn mehr.

Sie haben die Macht als VerbraucherInnen! Nutzen Sie diese und konsumieren Sie keine Tierprodukte (auch auf Inhaltsangaben in Fertigprodukten achten)! Soja-, Reis-, Mandel- oder sonstige Pflanzen“milch“sorten (in Geschmack und Konsistenz, genau wie die vielen Fleischersatzprodukte, kaum mehr vom „Original“ zu unterscheiden) gibt es mittlerweile in jedem Bioladen sowie Bio- und normalem Discounter in jeder Stadt. Generell ist vegane Ernährung nicht teurer als die omnivore. Achten Sie auf jeden Fall darauf, sich abwechslungsreich zu ernähren mit viel frischem Obst und Gemüse, dann haben Vitaminmängel keine Chance!

Der zunehmenden Verrohung der Menschheit sollten wir alle endlich entge­genwirken. Es ist notwendig, dass wir wieder in Einklang mit unseren nicht­menschlichen Mitlebewesen sowie der Natur gelangen, denn der Kreislauf der Erde bildet eine Einheit und wir können uns nicht isoliert davon betrachten! Die ständig wachsende Zahl an gesunden und fitten Menschen (derzeit schon über 400.000 in Deutschland), die sich bereits seit Jahren vegan ernähren, zeigt, dass tierische Produkte absolut kein notwendiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sind. Es ist mittlerweile so einfach, Gleichgesinnte und ein großes veganes Nahrungsangebot zu finden; vor wenigen Jahrzehnten noch undenkbar über die Rohkost hinaus. Probieren Sie es direkt aus, z.B. mit Hilfe der sehr zu empfehlenden veganen Rezeptseiten und Veganversände!

Fleischesser sind Bestandteil eines schauderhaften Systems der Tierausbeutung.
Dennis L. Meadows (Zukunftsforscher, Co-Autor von: Die Grenzen des Wachstums)
Mit welcher Blut- und Qualschuld hat die Menschheit sich durch ihre Sünden an der Tierwelt befleckt!
Friedrich Hebbel, Dichter (19. Jh.)
Die Menschen müssen begreifen, dass sie das gefährlichste Ungeziefer sind, das je die Erde bevölkert hat.
Friedensreich Hundertwasser, österr. Maler
Ich bin sowohl Vegetarier als auch leidenschaftlicher Anti-Alkoholiker, weil ich so besseren Gebrauch von meinem Gehirn machen kann.
Thomas Edison (1847-1931)
Traditionen sind wie Laternenpfähle. Sie beleuchten den Weg, den wir gehen sollen. Nur Betrunkene halten sich an ihnen fest.
altes englisches Sprichwort
Reichtum spendet die Erde verschwenderisch, friedsame Nahrung. Sie gewährt euch Gerichte, die frei sind vom Mord und vom Blute.
Pythagoras, griech. Philosoph, Mathematiker (6. Jh. v. Chr.)
Eine Gesellschaft, die Schlachthäuser und Schlachtfelder verkraftet, ist selber schlachtreif.
Karlheinz Deschner Dr. phil., Historiker, Literaturwissenschaftler, Philosoph (* 1924)


Tiere sind weder Gegenstände noch Waren und haben ein Recht auf ein ausbeutungsfreies, lebenswertes Leben!


07.02.07 18:27 Alter: 5 yrs
Ernährung
Kategorie: Ernährung

Von: SJG