Bundestagswahl: "Tiere" würden Freiheit wählen!
Da die CDU/CSU im direkten Vergleich zu Tierschutz-Fragen am schlechtesten abschnitt, hat Berlin-Vegan zusammen mit der Albert Schweitzer Stiftung vor der CDU Parteizentrale für Aufsehen gesorgt und die Bevölkerung zur symbolischen Wahl gegen Tierquälerei aufgerufen.
Um vor der tierfeindlichen Politik zu warnen, die ganz besonders eine
schwarz-gelbe Regierung nach der Bundestagswahl ungehemmt betreiben
würde, wurde die Demonstration durchgängig vom 11.09.2009 um 10 Uhr bis
zum 12.09.2009 um 12 Uhr in der nähe der CDU-Parteizentrale veranstaltet. Die
Passanten hatten die Möglichkeit in unserer sogenannten "Quwahlkabine" symbolisch gegen Tierquälerei zu stimmen.
Sinnbildlich für die vielen Millionen Tiere, die unter solch einer
Regierung leiden würden, harrten drei Aktivisten verkleidet als Huhn,
Schwein und Kuh 26 Stunden lang in einem Käfig aus. Außerdem waren
zahlreiche "Wahlhelfer" vor Ort.
"Die Einführung der Verbandsklage für Tierschutzorganisation ist genauso
wie eine Reform des Tierschutzgesetzes, sowie Verbote von Tierversuchen
an Menschenaffen, Käfighaltung für Kaninchen, betäubungsloser
Ferkelkastration u.v.m. längst überfällig und dringend notwendig
angesichts des immensen täglichen Tierleids," drängt Pressesprecherin
von Berlin-Vegan, Stephanie Johanna Goldbach auf ein schnelles Handeln.
Die Organisationen Vier Pfoten, Menschen für Tierrechte, und Deutscher
Tierschutzbund haben die fünf größten Parteien nach ihrer Haltung zu
diversen Tierschutzthemen befragt. Die Albert Schweitzer Stiftung hat
die Ergebnisse übersichtlich in ihrer aktuellen Kampagne zusammengefasst.
Zusammen mit der FDP hat die CDU/CSU bei der Auswertung von
Tierschutz-Wahlprüfsteinen von allen Parteien erwartungsgemäß mit
Abstand am Schlechtesten abgeschnitten. Dieses Ergebnis ist ausführlich auf der Internetpräsenz der Albert Schweitzer Stiftung zu erfahren.
So überraschte auch nicht das Ergebnis unserer Abstimmung: 99,2%
stimmten gegen schwarz-gelb und für mehr Tierschutz. Die Stimmzettel
haben wir abschließend der CDU übergeben.
Die Grünen haben in der Übersicht der Albert Schweitzer Stiftung mitunter am besten abgeschnitten. So setzt sich die Partei unter anderen für ein Verbot der betäubungslosen Kastration, Käfighaltung von Kaninchen und Tierversuchen an Menschenaffen ein. Auch Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen spricht offen über seine Entscheidung für die vegetarische Ernährung.
Anderseits zeigt sich die Partei, stellvertretend von Renate Künast auch von ihrer anderen Seite was den "Tierschutz" betrifft. So hat die Politikerin in der ARD Sendung "Abgeordnet" zunächst einen Fisch gehalten, damit ein Kind ihn erschlagen konnte. Danach hat sie selbst zugeschlagen (siehe Video unten).
Die Konsequenzen sind nun auch öffentlich geworden.
Barbara Rütting, Tierrechtlerin, Veganerin und ehemalige Alterspräsidentin des bayrischen Landtags, verlässt die Grünen. Sie sagte dazu in der ARD-Sendung Menschen bei Maischberger: "Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen". Der Grund für den Austritt ließ auch nicht lange auf sich warten. So hat sie der Auftritt der Grünen-Spitzenkandidatin verärgert.
Weiterhin sagte sie "Ich saß auf dem Sofa und konnte es kaum fassen. Wie kann Frau Künast so auf einen Fisch einschlagen und solche Qualen verursachen? Für mich war sofort klar: In dieser Partei möchte ich nicht
länger Mitglied sein."






